Ratgeber
Wix, IONOS, ChatGPT oder doch eine Agentur: Es gibt heute mehr Wege als je zuvor, eine Webseite zu erstellen. Entscheidend ist aber nicht das Werkzeug, sondern ob am Ende eine Website entsteht, die ein klares Konzept hat und Anfragen erzeugt.
Option 1
Website-Baukästen sind der klassische Einstieg für Selbstständige, die ihre Webseite selbst erstellen wollen. Anbieter wie Wix, IONOS, Jimdo oder Squarespace ermöglichen es, Seite für Seite und Block für Block zusammenzubauen, ohne Programmierkenntnisse.
Vorteile
Nachteile
Das größte Problem liegt nicht in der Technik, sondern im fehlenden Webseite-Konzept. Die meisten Nutzer wissen nicht, welche Seiten sie brauchen, wie eine sinnvolle Website-Struktur aussieht und wie Inhalte aufgebaut sein müssen, damit sie Anfragen erzeugen. Der Baukasten zwingt den Nutzer dazu, all diese Entscheidungen selbst zu treffen, ohne Unterstützung oder Orientierung. Das führt häufig zu Websites, die zwar fertig aussehen, aber keine klare Struktur haben und deshalb kaum Anfragen erzeugen.
Option 2
KI-Tools können heute in Sekunden komplette Websites erstellen. Der Nutzer gibt meist einen kurzen Prompt ein, zum Beispiel: „Erstelle eine Website für meine Physiotherapiepraxis." Es gibt dabei zwei Varianten: Spezialisierte Website-Generatoren wie Wix ADI, Squarespace AI oder Durable liefern direkt eine klickfertige Seite im eigenen System. KI-Assistenten wie Claude oder ChatGPT liefern auf Anfrage fertigen HTML-Code, den man selbst auf einem Server oder Hosting-Anbieter einspielt. Beide Wege erzeugen schnell ein sichtbares Ergebnis.
Vorteile
Nachteile
KI-Generatoren kennen das Unternehmen nicht ausreichend und stellen die entscheidenden Fragen nicht aktiv und strukturiert genug. Sie verlassen sich auf den Prompt, statt den Nutzer systematisch durch den Aufbau des Webseite-Konzepts zu führen. Das Ergebnis ist eine Website, die generisch wirkt und nicht aus dem konkreten Unternehmen heraus entwickelt wurde.
Das eigentliche Problem
Der entscheidende Unterschied ist nicht „KI oder kein KI", sondern ob der Nutzer aktiv durch die Website-Struktur geführt wird.
Baukästen und KI-Generatoren scheitern am selben Punkt: Sie erzeugen kein sauberes, durchdachtes Webseite-Konzept. Der Grund ist unterschiedlich, aber das Ergebnis ist ähnlich. Beim Baukasten kennt der Nutzer die richtige Website-Struktur nicht und baut sie deshalb nicht korrekt auf. Bei der KI fehlt das Wissen über das konkrete Unternehmen, weil es nicht systematisch erfragt wird.
Eine gute Website entsteht nicht allein aus Texten oder Design. Sie entsteht aus einem klaren Webseite-Konzept, das folgende Fragen beantwortet:
Diese Website-Struktur entsteht weder im Baukasten automatisch, noch wird sie von KI-Systemen konsequent erarbeitet.
Option 3
Eine Webagentur übernimmt die gesamte Umsetzung. Konzept, Design, Texte und Technik liegen in einer Hand. Für Selbstständige, die weder Zeit noch Lust haben, sich selbst mit dem Thema zu beschäftigen, ist das auf den ersten Blick die komfortabelste Lösung.
Vorteile
Nachteile
Der offensichtlichste Nachteil sind die Kosten. Eine professionell umgesetzte Agenturwebsite beginnt in der Regel bei mehreren Tausend Euro und kann je nach Umfang deutlich teurer werden. Für viele Selbstständige, Therapeuten oder Handwerker ist das schlicht keine realistische Option.
Hinzu kommt der Zeitaufwand. Ein Agenturprojekt bedeutet Briefings, Feedbackrunden, Korrekturschleifen und Abstimmungsgespräche. Bis die Website live ist, vergehen oft Wochen oder Monate.
Ob die fertige Website eine klare, durchdachte Website-Struktur hat, hängt stark von der jeweiligen Agentur ab. Manche Agenturen erarbeiten das Webseite-Konzept systematisch aus dem Unternehmen heraus. Andere setzen primär auf gutes Design und überlassen die inhaltliche Struktur weitgehend dem Kunden. Es lohnt sich deshalb, vor der Beauftragung konkret zu fragen, wie die Agentur an Konzept und Inhalte herangeht.
Für wen geeignet
Agenturen sind eine gute Wahl, wenn das Budget vorhanden ist, die Zusammenarbeit aktiv gestaltet werden kann und ein individuelles Ergebnis klar im Vordergrund steht. Für Selbstständige, die schnell und kosteneffizient eine strukturierte Website benötigen, sind andere Wege oft besser geeignet.
Option 4
Hier setzt Pixacontent an. Statt den Nutzer selbst entscheiden zu lassen oder nur einen Prompt einzugeben, wird er gezielt durch die entscheidenden Fragen des Webseite-Konzepts geführt:
Diese Informationen werden strukturiert erfasst und anschließend in eine Website übersetzt. Das Ergebnis ist keine generische Vorlage, sondern eine Website für Selbstständige, Therapeuten oder Handwerker, die aus dem konkreten Unternehmen heraus entstanden ist.
Baukästen und KI-Generatoren scheitern nicht an der Technologie. Sie scheitern daran, dass das Webseite-Konzept und die Website-Struktur nicht aktiv aus dem Unternehmen herausgearbeitet werden. Pixacontent löst genau dieses Problem: Die Struktur entsteht nicht zufällig, sondern durch einen geführten Prozess.
Jede Option hat ihre Berechtigung. Entscheidend ist, welche Voraussetzungen ein Unternehmen mitbringt und ob am Ende ein klares Webseite-Konzept mit einer durchdachten Website-Struktur entsteht.